An sich ist es ja zu begrüßen, was Herr Döppner seinen Mitarbeitern verkündet: Alle Arbeitsplätze im Axel-Springer-Verlag werden auf Macs umgestellt. Auch alle mobilen Geräte sollen durch Apple-Geräte ersetzt werden. Aber die Begründung ist doch ziemlich merkwürdig: „What you see is what you get, ein sehr nutzerorientierter Ansatz”.

Also ich habe ja schon viel über das Mac OS gehört und auch geschrieben. Für mich und meine Arbeitsweise ist es von den drei großen Arbeitsplatzbetriebssystemen das beste. Ich finde mich schneller zurecht, arbeite auch mit mehr Spaß an dem Gerät. Aber wie ein Betriebssystem (!) einen WYSIWYG-Ansatz bieten soll, das möge mir Herr Döppner doch bitte mal erläutern. Ich meine, das Dock ist ja schön, die Suche ist auch klasse, WYSIWYG? Bitte? Und wenn man pinkeln muß, knöpft das Mac OS einem gleich auch noch die Hose auf? Und mit dem iPhone kann man sich rasieren?

Herr Döppner sollte sich dringend mit den Vokabeln vertraut machen, bevor er sie gebraucht.