An sich ist es ja zu begrüßen, was Herr Döppner seinen Mitarbeitern verkündet: Alle Arbeitsplätze im Axel-Springer-Verlag werden auf Macs umgestellt. Auch alle mobilen Geräte sollen durch Apple-Geräte ersetzt werden. Aber die Begründung ist doch ziemlich merkwürdig: „What you see is what you get, ein sehr nutzerorientierter Ansatz”.
Also ich habe ja schon viel über das Mac OS gehört und auch geschrieben. Für mich und meine Arbeitsweise ist es von den drei großen Arbeitsplatzbetriebssystemen das beste. Ich finde mich schneller zurecht, arbeite auch mit mehr Spaß an dem Gerät. Aber wie ein Betriebssystem (!) einen WYSIWYG-Ansatz bieten soll, das möge mir Herr Döppner doch bitte mal erläutern. Ich meine, das Dock ist ja schön, die Suche ist auch klasse, WYSIWYG? Bitte? Und wenn man pinkeln muß, knöpft das Mac OS einem gleich auch noch die Hose auf? Und mit dem iPhone kann man sich rasieren?
Herr Döppner sollte sich dringend mit den Vokabeln vertraut machen, bevor er sie gebraucht.
5. Juli, 2008 at 00:54
der leicht verwirrte Mann aus dem Fachbereich Schweinepresse heisst „Döpfner“
5. Juli, 2008 at 00:55
Aber „Döppner“ klingt deppiger. Das hat schon alles seine Richtigkeit hier.
5. Juli, 2008 at 09:18
Genauso ist es.
5. Juli, 2008 at 12:23
Vor 5,7 Mrd. Jahren verspeiste ich einen Bohnensalat. Daraufhin entfuhr mir ein Furz. Ihr kennt dieses Ereignis als euren Urknall.
So huldigt nun mir, dem Grossen, dem Einen, dem Einzigen, dem Ganzen!
5. Juli, 2008 at 14:21
Nachdem sie die Immobilien in Hamburg verkloppt haben, alle Redaktionen eingeschrumpft haben und den freien Mitarbeitern nichts mehr zahlen wollen, damit in den letzten Jahren jede Bilanz ins Plus rutschen lassen konnten, braucht Döppner jetzt eine gute Ausrede, um die kommenden roten Zahlen zu begründen – Lag halt alles in der Umstellung auf Apple und den Umzug von Bild nach Berlin …
Mal ehrlich: Für Word und Excel – da reicht eigentlich ein günstiger Computer, oder?
Wie wäre es mal, eine „Qualitätszeitung“ herzustellen, die sich nicht nur über den Preis definiert und nicht nur aus zusammengeschrotteten Anzeigensonderveröffentlichugen und uralten DPA-Meldung besteht?
5. Juli, 2008 at 21:53
Apple-Rechner sind günstiger. Wenn man komplett auf Apple umstellt, dann hat ist die Wartung günstiger. Außerdem kann man Apple-Rechner länger ohne Update der Hardware betreiben.
Rechnerisch ist es also gar nicht so doof, auf Apple umzusteigen.
Was die Qualität der Zeitung betrifft: Welche meinen Sie?