Natur frißt Technik

Natur frißt Technik

Zufällig entdecke ich im Netz eine Information darüber, daß die ersten iPhones 3G mit einer älteren Softwareversion (build: 5A345) ausgeliefert wurde, die fehlerhaft war. Nun, meine ersten Eindrücke bestätigten das ja. Nun liegt also die Version 5A347 vor. Aber iTunes ist nicht darauf ausgerichtet, solche Details zu erkennen und verweigert das Update mit der Begründung, daß die Version 2.0 – egal, ob 345 oder 347 – die aktuelle sei.

Die einzige Möglichkeit, die neue Version aufzuspielen, ist also ein manuelles Zurücksetzen des gesamten Telephones. Schade, zumal ich ungefähr 12 GB an Daten draufgespielt habe, außerdem 5 Anwendungen aus dem iTunes-Store. Dank „Mobile Me” wird sich die Wiederherstellung zwar nicht besonders schwierig gestalten, aber es wird dauern.

Das alles wäre sehr leicht zu verhindern gewesen, wenn Apple einfach nur das Update „Version 2.1” genannt hätte. Oder iTunes beigebracht hätte, auch auf die Build-Nummern zu achten. So jedenfalls ist das ein äußerst frickliger Vorgang, der so gar nicht zu Apples Benutzerfreundlichkeit passen will.

Ich überlege einen Moment lang, das Telephon kurzerhand wegzuwerfen. Auf daß sich die Natur wiederholen möge, was wir ihr entrissen. So wie das abgebildete Fahrradschloß in Ottensen.