Islamische Taube beim konspirativen Beten

Islamische Taube beim konspirativen Beten

Dubai. Ich laufe durch endlos sich dahinziehende Gänge, die anscheinend zum selben Flughafen gehören, an dem ich angekommen bin. Obwohl ich das Gefühl habe, mittlerweile wenigstens im Iran angekommen sein zu müssen, jedenfalls von der Entfernung her.

An der Paßkontrolle die erste Überraschung: Die Typen, die bei uns normalerweise häufig „zufällig” von den Beamten für eine Befragung ausgewählt werden, sind hier die Kontrolleure. Ich muß zugeben: Schlecht sieht das gar nicht aus, dieses traditionelle Gewand der Leute hier. Zumindest bei den Männern. Die dürfen ja sinnvollerweise weiß tragen. Warum die Frauen dafür schwarz verhüllt herumlaufen, ist mir, verzeihung, schleierhaft.

An der Gepächkontrolle treffe ich zufällig die amerikanischen Kollegen. Lustig, dabei hatten wir uns überhaupt nicht abgesprochen. Vielleicht ist Dubai doch kleiner, als man denkt. Auf dem Weg in die Stadt verstumme ich mitten im Gespräch, weil die Hochhäuser, die ich aus dem Taxifenster sehe, mich zutiefst beeindrucken. Die amerikanische Verkäuferin hingegen ist von der Sauberkeit der Straßen angetan, und das kann ich ihr noch nicht einmal verdenken: Wenn ich hier mitten auf der Straße ein Picknick machen wollte, nun, es scheiterte zumindest nicht an hygienischen Erwägungen.

Kurios: Ein Gebäude ist derart gebaut, daß es aussieht, als sei ein Flugzeug hindurchgeflogen. Wenig vertrauenserweckend, denn es ist die Pilotenschule von Emirates.

Das Hotel ist wieder Erwarten gut. Die Zimmer sind geräumig, sauber, es gibt einen Flachbildschirm. Aber keinen Internetzugang.

Erste Amtshandlung: Einkaufen. Mountain Dew, Red Bull, diverse Fruchtsäfte, Kekse, Dunhill Top Leafs. Kein Bier, das bekommt man hier nicht im Supermarkt. Natürlich nicht.

P.S. Habe hier nur sehr eingeschränkt Internetzugang.