Wäre das nicht schön? Jeder, der nicht arbeiten mag, erhält ein Einkommen, daß es ihm erlaubt, halbwegs vernünftig zu hausen, genug Geld für Bier und Kippen zu haben, und ab und an ein neues Spiel für die PS3 zu kaufen. Und die ganzen Karrieristen zahlen das, weil sie im Prinzip ja geil aufs Arbeiten sind.
So in etwa scheinen viele Menschen zu denken, die jetzt eine neue Utopie verwirklichen möchten. Eine Utopie, die nicht nur praktisch unmöglich zu finanzieren ist, sondern auch schon in der Theorie ganz unsägliche Schwächen hat. Aber natürlich ist es eine Utopie, die viele von uns Bloggern und Twitterern anspricht. Schließlich erwarten wir ja gar nicht viel, wir wollen ja nur in Ruhe bloggen, twittern, uns treffen, feiern, lesen, zocken… uups, das kostet alles Geld? Dann brauchen wir eben ein Grundeinkommen, das so hoch ist, uns diese Hobbys zu ermöglichen. Wir glauben dann daran, daß schon irgendwer („das Kapital!” „die Vorstände”) für uns bereitwillig Geld erwirtschaftet, damit wir uns zurücklehnen und von der Automatisierung der Gesellschaft profitieren können. Vielleicht noch den einen oder anderen schlauen Kommentar abgeben, aber im Prinzip nur noch in den Tag hinein leben.
Klar wäre das toll. Und wenn man mich stets mit neuen Spielen, neuer Heimkinoelektronik und dem einen oder anderen Maßanzug austattete, ich wäre der erste, der sich aus dem Berufsalltag verabschiedete. Obwohl ich durchaus in der Lage bin zu arbeiten. Und dann funktioniert natürlich das System nicht mehr, weil es darauf aufbaut, daß nur eine Minderheit diese Leistung tatsächlich in Anspruch nimmt. Es klappt also nur, wenn man fälschlicherweise davon ausgeht, daß die Masse der Menschen unabhängig vom Lohn in der Arbeit an sich einen Wert sieht. Oder, wenn man glaubt, der Staat müsse ja nur die Notenpresse anwerfen, um Geld ausgeben zu können.
Außerdem bedeutet ein bedingungsloses Grundeinkommen auch, daß 100% der Menschen vom Staat (genauer: von den Politikern) abhängig sind. Zwar nicht alle zu gleichen Teilen, aber die Wunschvorstellung aller Politiker geht in Erfüllung: Auf einmal sind alle Menschen (vermutlich wie immer: ausgenommen Beamte) auf die politische Elite angewiesen. Keine Chance mehr für altmodische Meinungen wie: der Staat soll mich mein Leben soweit leben lassen wie möglich. Nein. Und dadurch, daß alle Menschen auf den guten Willen der Oberen angewiesen sind, die ursprünglich mal „Diener des Volkes” sein sollten, werden sie sich schon gefügig verhalten.
Ferner entläßt es die Empfänger aus der Solidargemeinschaft. Eine solche Gemeinschaft ist ja auch gar nicht mehr populär: Zwar soll die eine Seite („die Reichen”) weiterhin zahlen, aber die Pflicht der anderen Seite, möglichst dazu beizutragen, die Last gering zu halten, existiert nicht mehr.
Das bedingungslose Grundeinkommen ist letztlich die Wiederholung der ewigen (und ewig falschen) Leier des sozialistischen Prinzips, nach dem die Menschen vom Staat versorgt werden und ansonsten die Leistung bringen, die sie zu bringen bereit und in der Lage sind. Dieses Prinzip ist in allen Staaten, in denen es ausprobiert wurde, grandios gescheitert.
Aber die Vorstellung ist einfach zu verlockend. Da kann der schnöde Kapitalismus nicht mithalten. Das ist nämlich in etwa so, als disktutierte man als Charles Darwin gegen die Verlockung ewigen Lebens und einer göttlichen Schöpfung.
18. Februar, 2009 at 10:53
[...] Das bedingungslose Grundeinkommen « German Psycho [...]
18. Februar, 2009 at 11:40
*word*
hab da auchn problem mit. ich traue das jedenfalls keinen dieser politiker zu, ein finazierungsmodell zu überblicken, bei dem es darum geht geburtenraten, zuwanderungen, wirtschaftsentwicklungen und terrorschnicschnackzeugs für die dauer eines menschenlebens zu überblicken – genau das müsste man nämlich können, wollte man das vernünftig finazieren. und wie erklären wir das eigentlich denen, die bergeweise überstunden aunhäufen “müssen”? ist dieses rottige system nicht besser an diesen fronten anzugehen?
ich mag sozialleistungen durchaus – aber ich hab kein bock auf eine gesellschaft voller bezahlter gelangweilter zeittotschläger. echt mal – ich bin überzeugt, dass sich nahezu jeder mensch für das schaffen von werten (arbeit als schöpferischer prozess) begeistern lässt. sofern er etwas findet in dem er aufgehen kann.
macht meinetwegen so ein grundeinkommen für eltern zugängig – und setzt sie auf halbzeit. damit weniger ads-kiddies in den schuelen aufeinander rallen. irgendetwas sinnvolles. aber nicht ne universalfinanzierung.
die wird nämlich sowieso ganz schnell überhaupt nicht zum leben ausreichen.
18. Februar, 2009 at 12:38
Letztlich ist es ja auch egal, ob man es aktuell einem Politiker zutraut oder nicht: Immer dann, wenn Entscheidungen von einer zentralen Stelle getroffen werden müssen, ist die Chance gegeben, daß sie falsch liegen. Über einen entsprechenden Zeitrahmen gesehen kommen so eben automatisch viele Fehlentscheidungen vor.
Wenn man also zentralisiert/verstaatlicht, müßte man absurderweise annehmen, daß Politiker grundsätzlich schlauer seien als andere Menschen.
Sozialleistungen sind anscheinend Teil der menschlichen Natur: Wir haben das Bedürfnis, den Schwachen zu helfen. Das ist ja auch ein sehr angenehmer Zug an uns Menschen, nebenbei einer, der uns auf lange Sicht hilft. Daher halte ich auch viel davon, denjenigen zu helfen, die es nicht alleine schaffen.
Man sollte nur ab und an daran denken, was Sozialleistungen sind: Diejenigen, die Arbeit haben, geben einen Teil ihres Geldes denjenigen, die keine haben. So offensichtlich das erscheint, so häufig wird es anscheinend übersehen.
Und dann gibt es noch den anderen Faktor: Die Verwaltungskosten. Je mehr der Staat versucht, auf den Einzelfall einzugehen, umso mehr Kosten verursacht diese Reglementierung. Siehe Steuerrecht. Unseres ist ja deswegen das komplizierteste der Welt, weil wir eben versuchen, möglichst fair und gerecht auch für Ausnahmefälle zu sein. Vereinfachungen (siehe Prof. Kirchhoff) scheitern daran, daß sich über einen Einzelfall empört wird.
Diese Einzelfälle wird es beim BDE ganz sicher auch geben. Und dann wird der einzige Vorteil, die geringeren Verwaltungskosten, durch unendliche Sonderfälle wieder zunichte gemacht.
18. Februar, 2009 at 13:42
Ich kann zwar verstehen, wenn man von seinen Bedürfnissen auf die der anderen schließt, das bringt aber eine Diskuission nicht wirklich weiter. Wenn wir also für einen klitzekleinen Moment davon ausgehen, dass es Menschen gibt, die liebend gerne Geld investieren würden in die Ausbildung ihrer Kinder, die eigene Weiterbildung, Kultur, gesellschaftliches Leben etc. anstatt in, mal sagen, Spiele, Kippen und Astra, werden Sie schnell feststellen, dass ein Grundeinkommen die beste Möglichkeit ist, die wirklichen Sozialjammerer ruhig zu stellen, die es sich tatsächlich in der vielzitierten Hängematte gemütlich gemacht haben.
Wo ein Grundeinkommen dem Kapitalismus entgegenläuft, müssten Sie mir auch noch mal gesondert darlegen, bisher bestand mein Kapitalismusbild nämlich immer im uneingeschränkten und vom Markt regulierten Warenverkehr – ob die Marktteilnehmer das Geld dafür aus Drogenverkäufen, ehrlicher Arbeit (höhö) oder eben staatlicher Zuwendung erhalten, ist grundsätzlich egal.
Die Verwaltungskosten dürften übrigens lediglich ein Bruchteil dessen betragen, was momentan aufgewendet werden muss. Das ist ja der Witz bei einem Grundeinkommen: Alle bekommen das Gleiche. Und ob ich jetzt mehr Geld für meine KV ausgebe oder lieber für die KFZ-Versicherung, wird nicht mehr vom Staat, sondern von mir selbst geregelt. Verwaltung von Einzelfällen? Was für Einzelfälle wollen Sie denn verwalten?
Dann: Was kostet ein vernünftiges Paar Schuhe? Ein maßgeschneiderter Anzug? Wer kann und will, wird arbeiten, um das zu verdienen, was er für sein Leben braucht. Wenn Sie bei einem Grundeinkommen von 1500 Euro aufören zu arbeiten, sagen Sie am besten areviderci Armani und schauen Sie schon mal, wo bei H&M die Socken liegen (im Dreierpack günstiger).
Das soll übrigens nicht heißen, dass ich die Idee eines BDG grundsätzlich befürworte, aber bevor hier wieder das kollektive FDP-Schulterklopfen losgeht, muss ja jemand kontra geben.
18. Februar, 2009 at 13:55
Ich gehöre ja nicht zu den Menschen, die ständig von Sozialschmarotzern sprechen. Weil es eine unsinnige Formulierung ist: Menschen nutzen die ihnen zur Verfügung stehenden Grenzen und Möglichkeiten aus. So eben auch logischerweise diejenigen, die arbeiten könnten, aber nicht wollen. Ich kenne aber genauso den umgekehrten Fall: Menschen, die gerne einen Job hätten, aber keinen bekommen.
Sozial ist für mich vor allem eines: Wenn es Menschen möglich ist, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Kurz: Sozial ist Arbeit.
Das bedingungslose Grundeinkommen kehrt die Solidargemeinschaft um. Auf einmal ist es eben nicht mehr so, daß diejenigen, die es sich leisten können, diejenigen unterstützen, die es nötig haben. Sondern ALLE Menschen werden vom Staat abhängig gemacht und genießen dessen Almosen. Also noch deutlich schlimmer, als es im Mittelalter war.
Es kann eben nicht angehen, daß der Staat diese Macht in unserem Leben einnimmt. Ich will weder seine Almosen, noch will ich seinen Schutz durch Videokameras auf meinem Klo etc. Ich will, daß ich so leben kann, wie ich es für richtig halte. Und wenn wir uns die Politkverdrossenheit ansehen, bin ich mit der Meinung in guter Gesellschaft.
Gucken Sie sich doch bitte einmal die Kommentare zum BDE an! Wir erschaffen uns mit dem BDE eine neue Gesellschaft von Menschen, die ohne schlechtes Gewissen davon leben will, von anderen Menschen bezahlt zu werden.
Aber so funktioniert das nicht: Ein Anspruch auf Hilfe von anderen Menschen kann nur dann bestehen, wenn man selbst bereit ist, für diesen anderen Menschen, der einem hilft, auch etwas zu tun.
Übrigens wäre schon viel geholfen, wenn man statt eines „Einkommens” einen Steuerfreibetrag definierte, bis zu dem eben keine Steuern bezahlt werden müssen. Im Prinzip die negative Einkommenssteuer. Der Nachteil an dem Modell wiederum: Jedes Jahr müßte der Freibetrag angepaßt werden. Dabei werden sich die Politiker darin überbieten, höhere Freibeträge zu versprechen.
So, wie das beim BDE auch der Fall sein würde.
18. Februar, 2009 at 13:56
Übrigens habe ich kein kollektivs FDP-Schulterklopfen bemerkt. Wo finde ich das denn?
18. Februar, 2009 at 14:15
ich schrieb: bevor das Schulterkolpfen losgeht. Noch finden Sie es hier nicht, ich sage aber Bescheid, wenn es soweit ist.
Ihr Unwohlsein in Bezug auf staatliche Macht kenn ich ja nun auch zur Genüge, aber teilweise grenzt es wirklichh an Paranoia. Abhängig wie im Mittelalter? Keine Angst. Freiherr von Beust wird nicht eines Tages bei Ihnen auf der Matte stehen und Sie zum Kartoffelernten und/oder Heiraten seiner Kusine abholen.
In einem Sozialstaat wird es immer Umverteilungen geben, das ist nunmal das Kennzeichen eines Sozialstaates. Wer damit ein Problem hat, wird damit leben müssen.
Zu der Gesellschaft aus Menschen mit schlechtem Gewissen: Wir leben längst in einer Gesellschaft aus Menschen ohne schlechtem Gewissen. Und in der Tat hat Geld einiges damit zu tun. Das mangelnde schlechte Gewissen sehe ich aber selten in den Rängen derer, die Zuwendungen vom Staat kassieren, auch wenn die überproportional in den Unterschichtenmedien ausgeschlachtet werden.
18. Februar, 2009 at 23:37
GP – es gibt neben dem Grundeinkommen auch die alte Idee einer Bürgerversicherung. Das heisst, das jeder Mensch einen Anspruch auf Grundabsicherung von Geburt hat. Das hat nichts mit von der Laien zu tun, sondern diese Idee stammt von Leuten, die damals auf den Barrikaden starben, um für zuküftige Grundabsicherungen zu kämpfen. Das Thema ist also auch nicht neu.
19. Februar, 2009 at 10:19
Also, Sie beginnen Ihren ersten Kommentar schonmal vorsorglich mit einer Pöbelei, die auf etwas abzielt, das noch gar nicht stattgefunden hat, sehe ich das richtig, Ramses? ;-)
Ich habe keinerlei Paranoia gegenüber staatlicher Macht. Wie ich aber schon schrieb: „Letztlich ist es ja auch egal, ob man es aktuell einem Politiker zutraut oder nicht: Immer dann, wenn Entscheidungen von einer zentralen Stelle getroffen werden müssen, ist die Chance gegeben, daß sie falsch liegen. Über einen entsprechenden Zeitrahmen gesehen kommen so eben automatisch viele Fehlentscheidungen vor.”
JT: Daß das Thema nicht neu ist glaube ich auch. Und es paßt auch gut zu einer Koalition, die über Enteignungen spricht.
19. Februar, 2009 at 11:44
Bisserl Off-Toppic, aber in der Tat nicht uninteressant: Die Chance, dass man falsch liegt, ist immer gegeben. Sehr, sehr guter Vortrag (einigermaßen) passend dazu (und übrigens auch passend zu Ihrer Staatsmacht-Aversion/Abneigung/Skepsis, die Sie natürlich nennen können, wie Sie wollen):
http://www.ted.com/talks/view/id/462
19. Februar, 2009 at 16:38
Es gibt übrigens auch die Forderung, Arbeitslosen ein Honorar dafür zu zahlen, dass sie darauf verzichten, den Arbeitsmarkt mit ihrem nervigen Begehr nach Beschäftigung zu verstopfen und so den Druck auf die Löhne zu verschärfen.
Ich finde das recht pfiffig.
19. Februar, 2009 at 20:49
als ich die ersten mal davon hörte dachte ich mir noch, “aha, neue denkansätze, sehr gut”. doch sobald man sich ein wenig tiefer informiert kommt einem der unfug entgegen gequollen. AN diesem “BGE” hängt ein ganzer rattenschwanz naiver forderungen wie “alle steuern abschaffen und nur eine “konsumsteuer” einführen, arbeitsumverteilung” etc… alles hippie-gesülz.
19. Februar, 2009 at 23:41
Lieber GP, auch hinter Ihnen steht ein Wesen und macht Ihren Job für 500 weniger. Nicht besser, aber eventuell günstiger.
Was man in diesen Tagen als Liberalität bezeichnet.
20. Februar, 2009 at 10:18
@Devox: Ich seh das ganze auch eher aus wirtschaftsphilosphischer Sicht, die Finanzierung ist tatsächlich der Punkt, an dem es in jeder nur erdenkbaren Realität scheitern dürfte.
Aber was ist an der Forderung, alle Steuern zu Gunsten einer einzigen abzuschaffen, Hippie-Gesülz? Das permanente Pochen auf Steuererleichterungen und Entlastungen ist eigentlich das Einzige, was ich der FDP immer wieder postiv anrechne (jetzt fang ich sogar selber mit dem Schulterklopfen an, erschreckend).
20. Februar, 2009 at 10:35
Warum denken Sie eigentlich immer so stark in Parteien? Hier geht es doch um eine Forderung, die erstmal unabhängig von den dahinterstehenden Parteien diskutiert werden sollte, Ramses.
In der Tat halte ich auch das Thema Steuervereinfachung für eine sehr sinnvolle Sache. Und das ist durchaus das Gegenteil von Hippie-Gesülz.
JT: Natürlich steht da jemand. Das ist eben Wettbewerb. Wenn derjenige den Job so gut macht, daß es sich für die Firma lohnt, dann ist das doch nur richtig. Dann muß ich mich eben mehr anstrengen, um mein höheres Gehalt zu rechtfertigen. Ich halte das für absolut gerecht.
Spannend wäre es übrigens, mal die Auswirkungen auf die Wirtschaft vom Motivationsgesichtspunkt her zu betrachten. Da würde mich eine Untersuchung echt mal interessieren.
Eines noch, Ramses: Ich weiß nicht, wie oft ich denselben Punkt noch anders formulieren kann, aber ich habe keine generelle Aversion gegen den Staat, sondern eine Aversion gegenüber Entscheidungen, die von einer Stelle getroffen werden, weil dann, um mal im IT-Sprech zu bleiben, ein Single Point of Failure entsteht. Jede zentrale Stelle ist anfällig für Korruption und Fehlentscheidungen.
20. Februar, 2009 at 12:56
Aber diese Stelle muss doch vom Staat besetzt werden, also staatlich sein? Von wem denn sonst?
Motivation: Wer moralisch in der Pflicht steht, ist in der Regel gewissenhafter und produktiver als der, der einfach nur dafür bezahlt wird. Jedenfalls laut divesrer Studien, siehe auch: mein verlinkter Vortrag und “Denken hilft zwar, nützt aber nichts” von Dan Ariely.
20. Februar, 2009 at 13:18
Habe eben diesen Artikel zum Thema gefunden:
http://www.archiv-grundeinkommen.de/fromm/Fromm-Grundeinkommen.htm
Allerdings noch nicht gelesen. Mach ich jetzt mal.
Zentrale Stelle: Oh Mann, ich faß es nicht, wie beschissen ich mich ausdrücke.
Meine Angst vorm Staat liegt eben nicht darin begründet, daß er der Staat ist, sondern eben weil er diese zentrale Stelle ist. Und deswegen soll er eben keine marktwirtschaftlichen Aufgaben übernehmen, sondern nur diejenigen, die wir ihm eben übertragen müssen.
9. April, 2009 at 16:45
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