Ganz wichtig ist es ja, daß wir stets und überall daran denken, wie wir unsere Umwelt schützen können. Und das geht nicht, indem man eventuell solchen Ländern, die am meisten Schmutz in die Gegend pusten, dabei hilft, sich so zu entwickeln, daß sie sich Umweltschutz leisten können. Nein! Richtiger Umweltschutz geht so:
1. Ständig darüber reden.
2. Beim Einkaufen ständig an „Bio”-Gütesiegel denken (denken alleine reicht übrigens)
3. Bei Kleidung darauf achten, daß sie so aussieht, als käme sie aus der Altkleidersammlung (kann aber ruhig in China produziert und per Schiff oder Flugzeug hierher gebracht worden sein )
4. Bei allen anderen Aktivitäten: Ebenfalls darüber nachsinnen, ob man nicht vielleicht irgendwie den Umweltschutz beachten könnte.

Also muß man auch über das Thema Sex nachdenken. Denn es ist ja einerseits völlig klar, daß Sex eventuell zu Kindern führen kann – und schon ein einziges Kind produziert genug CO2, um Sandbänke im Meer verschwinden zu lassen. Andererseits muß aber auch berücksichtig werden, daß Menschen sich beim Sex anstrengen. Die meisten jedenfalls. Und Anstrengung führt ja – genau: zu erhöhter CO2-Produktion.

Wie man also ein klimafreundliches Sexualleben führen sollte, darüber klärt uns dankenswerterweise die künftige Ministerin zur Schlafzimmerüberwachung, Iris Weiss, auf.

Ich persönlich hefte mir übrigens jetzt erstmal das Klimakreuz 1. Klasse an: Da ich momentan Single bin, ist die Gefahr, einen pupsenden Klimasünder in die Welt zu setzen, eher gering.