Gegen Werbung ist ja an sich überhaupt nichts einzuwenden. Immerhin sorgt sie dafür, daß man Angebote wie Twitter, Facebook, Xing oder ähnliches ohne direkte Kosten nutzen kann. Daher habe ich auch überhaupt kein Problem damit, ab und an mal auf einen Werbebanner zu klicken, wenn mich die dahinterstehenden Produkte und/oder Dienstleistungen interessieren könnten.

Ab und an aber vermute ich einfach, daß es sich um ein unseriöses Angebot handelt und klicke daher aus Neugier. So auch geschehen bei www.citydeal.de, einer Website, die irgendwelche Promo-Aktionen, die es eh schon gibt, nochmal anpreist. Völlig unspektakulär und langweilig, möchte man meinen.

Aber immerhin! denke ich mir, während ich die Begrüßungsworte lese, immerhin geben sie meine Daten nicht an Dritte weiter.

„Wir geben Deine E-Mail-Adresse niemals an Dritte weiter”

„Wir geben Deine E-Mail-Adresse niemals an Dritte weiter”

Sicherheitshalber klicke ich dann doch noch auf die Datenschutzbestimmungen. „Niemals” ist ja so ein Wort, das in der Werbung mit Vorsicht zu genießen ist. Und die Daten„schutz”erklärung zeigt mir dann auch, daß meine Vorahnung richtig war: Dieses Angebot ist nicht nur überflüssig, sondern tatsächlich vollkommen unseriös.

„Dies schließt auch die Weitergabe (...) an Dritte und deren Nutzung ein”

„Dies schließt auch die Weitergabe (...) an Dritte und deren Nutzung ein”

(Kurze Frage: Wozu sollen hier wohl Dritte genutzt werden?)

Eigentlich denke ich mir, müßte das für die Konkurrenz und deren Anwälte doch ein gefundenes Fressen sein.