Mai 2010
Monatsarchiv
28. Mai, 2010
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Ausgehen | Tags:
charakter,
Essen |
[26] Comments

Männerhaushalt
Das ist ja spannend. Für alle, die keine Lust auf Sternzeichen und so einen Eso-Quatsch haben, gibt es eine wunderbare Aufstellung über die Charaktereigenschaften gemäß der Ernährungsweise.
Ein typischer Bio-Esser, der dazu eine Vorliebe für Bier hat, ist also asozial,knauserig und egoistisch, außerdem neigt er zu Besserwisserei, Bequemlichkeit und Egoismus.
Wie gut, daß ich kein Bio-Esser bin.
27. Mai, 2010
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Politik [17] Comments

Große Freude: Pleite eines Ed-Hardy-Ladens
Die größte Plage des menschlichen Hirns ist ja, daß jeder einzelne Mensch stets davon ausgeht, im Recht zu sein. Und selbst, wenn diese Erkenntnis einmal durchgesackt ist, selbst dann glauben wir weiterhin, eine besonders fundierte Meinung über das Leben zu haben. Ein völlig undurchbrechbarer Kreis, den selbst so Angeber wie der Sokrates („ich weiß, daß ich nichts weiß” – HAH! Überlegen fühlte sich der Schlauberger!) nicht zu durchbrechen vermochte, auch wenn er es immerhin probierte.
Diese Plage zeigt sich nicht nur in pseudointellektuellen Blogeinträgen, sondern natürlich viel schlimmer in der Politik: Der politische Gegner muß automatisch dumm oder böse sein; auf die Idee, daß er genauso das Gute in der Welt will, aber andere Methoden für richtig hält, kommt man nur selten. Daß er recht und man selbst unrecht haben könnte – ich bitte Sie!
Ganz schlimm wird diese Eigenschaft natürlich dann, wenn es um Religion geht. Ich meine, machen wir uns nichts vor, unsere christliche Religion klingt von der Story her nach einem B-Movie: Der allmächtige Gott kann es nicht ab, daß seine Geschöpfe einen Apfel essen, also jagt er sie aus dem Haus, will ihnen später vergeben, muß dazu aber erst einen Sohn erschaffen, den er dann opfert. Klar – ein Guy Ritchie könnte vermutlich selbst daraus einen vernünftigen Film drehen, aber der hatte auch, im Gegensatz zu den 12 Aposteln, Sinn für Humor.
Dann gibt es natürlich noch den freundlichen Islam, der immerhin so klug war, die anderen großen Religionen seiner Zeit zu vereinnahmen, um bei einem Diskurs trefflich darauf hinweisen zu können, daß die anderen beiden ja auch teilweise recht hätten.
Wir sehen die Taten dieser religiösen Fanatiker. Wir können objektiv sagen, daß es vermutlich ein Rückschritt in der Gesellschaft wäre, wenn wir die Emanzipation, die Liebesheirat, Musik, Kultur und Forschung abschafften, wenn wir Menschen solange mit Steinen ins Gesicht werfen, bis der Kopf aufplatzt und endlich ein Stein das Gehirn irreparabel beschädigt, wenn wir jeden Schwulen und jeden Atheisten am nächsten Laternenpfahl aufknüpften – aber es gibt Menschen, die wirklich überzeugt davon sind, daß es der Welt und allen Menschen in ihr besser ginge, wenn wir genau das täten.
Diese Menschen gucken sich morgens genauso im Spiegel an wie wir, sie denken genauso wie wir, daß sie im Prinzip gute Menschen seien.
Wir sind eben eine hochinteressante Spezies!
26. Mai, 2010
Wie kommt eigentlich ein Anbieter von unglaublich hässlichen Billigkrawatten darauf, daß es eine gute Idee sei, in das Blog eines bekennenden Psychopathen (mit Chromaxt) eine Werbung auf einen erbärmlichen Webshop zu plazieren?
Nun ja. Immerhin hab ich jetzt eine Adresse.
26. Mai, 2010
Ich hatte ja letztens schon einmal darüber geschrieben, wie es vorkommt, daß wir gerade die Dinge bei anderen furchtbar finden, bei denen wir uns selbst gegenüber ein schlechtes Gewissen haben.
Mir fällt das gerade nur wieder ein.
19. Mai, 2010

Leicht verrutschte Krawatte – sorry
Beim Mittagessen fallen sie mir wieder auf, die unterschiedlichen Typen von Anzugträgern.
Die erste Kategorie, und es erscheint mir die kleinste und am ehesten vom Aussterben bedrohte, möchte ich mal die Beamten nennen, obwohl natürlich völlig klar ist, daß gerade Beamter momentan eher ein aufstrebender Markt ist.
Der Beamte kleidet sich so, wie es der Arbeitgeber vorschreibt. Er hat eben einen konservativen Arbeitgeber, also trägt er notgedrungen einen Anzug, aus dem er sich allerdings nichts macht. Er trägt mit Vorliebe Kombinationen, vermutlich, weil er dann das weinrote Sakko auch mal zu Onkel Edis Schrebergartenparty tragen kann. Ferner trägt er niemals Kleidung in der richtigen Größe: Seiner Meinung nach müssen Anzüge vor allem bequem sein, was, zusammen mit seiner Weigerung, mehr als 80 Euro für einen Anzug auszugeben, dazu führt, daß er zeltähnliche Gebilde mit sich herumträgt, wobei seine Hosen meist, obwohl viel zu weit, dennoch eine gute Handbreit über den Schuhen aufhören.
Er kombiniert lustige Mottokrawatten mit beigefarbenen Hemden und trägt, wenn er mal der Welt zeigen will, daß er eigentlich auch ‘n Rocker ist, Jeans mit Goofy-Krawatte, Jeanshemd und schmeissfliegengrünem Zweireihersakko.
2. Der Italiener
Der Italiener ist so italienisch wie Gnodschi, Lambordschini oder Pizza Hut, aber er hat ganz viel italienisches Lebensgefühl in sich. Zumindest seiner Meinung nach. Er trägt mit Vorliebe viel zu enge dunkelblaue Anzüge, allerdings ohne Krawatte, weil er die merkwürdigerweise für spießig hält. Weil er schon irgendwie merkt, daß da meist eine Farbe fehlt, kombiniert er dann den blauen Anzug mit braunen Schuhen.
Die obersten Knöpfe seines Hemdes trägt er stets geöffnet. Und wenn die eigenen Haare nicht ausreichen, dann kauft er eben ein paar dazu und klebt sie sich an die Brust.
3. Der Designer
Er hat die Modeweisheit mit Löffeln gefressen. Er hat an jedem etwas zu kritisieren, kann aber gar nicht verstehen, warum sein dicker Baumwollschal unter dem riesengroßen Hemdkragen nicht jedem gefällt. Er kombiniert bewußt Dinge, die nicht zusammenpassen, um daraus einen Stil, oder wenigstens ein „Statement” abzuleiten. Die Brille ist stets das wichtigste Accessoire in seinem Auftritt, so daß er sich immer wieder bei Gott darüber beschwert, daß er weder kurz- noch weitsichtig ist.
4. Der Herrenausstatter
Ihm sind alle Details wichtig. Sein Anzug: Maßgeschneidert. Der Stoff: Persönlich ausgesucht. Die Krawatte: Seven-fold, oder zumindest Hermès. Ein teurer Gürtel aus Pferdeleder, besser noch Hosenträger. Ohne Einstecktuch geht er nicht aus dem Haus. Sein Schuhschrank ist prall gefüllt und über die zig Paar Schuhe seiner Freundin kann er nur lachen. Er verfügt über mehrere mechanische Armbanduhren und trägt sie dem Anlaß entsprechend. Meist gibt er mehr Geld für seinen Auftritt aus als für irgenetwas vernünftiges. Meist bloggt er sogar noch über solche Themen.
Und ganz, ganz selten, da trifft man ihn noch, und man möchte ihn in den Arm nehmen, „Juchei” schreien und ihm eine Zigarre anbieten:
5. Der alte Gentleman
Er trägt Anzug, obwohl er es nicht müßte, und er trägt ihn in einer Art und Weise, als sei er sich gar nicht bewußt, daß man etwas anderes tragen könne. Er trägt einen maßgeschneiderten Anzug, der aber schon beim Kauf alt und getragen aussah, er benutzt gedeckte Farben, weil er nicht unbedingt geckenhaft auffallen muß, sondern einfach nur dezent dem Rest der Welt zeigen möchte, daß er ihm den nötigen Respekt erweist. Er trägt beim Waldspaziergang mit dem Hund ein Tweedsakko, er trägt in der Stadt nach 1800h immer noch keine braunen Schuhe, aber er würde niemals jemanden dafür tadeln, es zu tun.
Und wenn ich mal groß bin, dann… naja. Erstmal blogg ich noch darüber.
Wichtiges Update: Chief Judy beschreibt hier die Modesünder Nummer 1 bei Frauen.
18. Mai, 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
beim heutigen Einkauf im MediaMarkt wurde ich an der Kasse von einer jungen Dame bedient, die um den Hals ein PLO-Tuch trug. Da ich bisher im MedieMarkt noch keine offiziellen Symbole anderer Terrororganisationen gesehen habe, frage ich mich, ob die Beschränkung auf eine antisemitische Terrorgruppe im MediaMarkt zufällig ist, oder ob Sie einfach beim Thema Antisemitismus im Gegensatz zu anderen lohnenswerten Zielen (Aryan Nations, Klu-Klux-Klan oder die kommunistische Weltherrschaft) ein Auge zudrücken.
Ich empfehle übrigens, vor Ihrer Tür ein Schild anzubringen, das jüdische Mitbürger darauf hinweist, daß sie nicht erwünscht sind. Ein einfaches: „Deutsche wehrt Euch, kauft nicht bei Juden” wäre sicherlich ausreichend. Vielleicht können Sie ja Ihre junge Kassiererin fragen, die hat vielleicht noch eines vom Opa.
Und bitte kommen Sie mir nicht mit „das ist unpolitisch gemeint”. Wenn die junge Dame aus ästhetischen Gründen ein Hakenkreuz getragen hätte, nun, zumindest hoffe ich, daß Sie es ihr abgenommen hätten.
Update:
Eine recht witzige Diskussion entbrannte dann noch auf Identi.ca. Ein typischer Vertreter der Richtung „ich hasse zwar die Juden, bin aber kein Antisemit” erklärt, daß er das Tuch trüge, weil er den Staat Israel hasse. Das habe aber nichts mit Nazitum zu tun.
Er erklärt, daß das PLO-Tuch gar kein reines Symbol der PLO sei. Er vergißt dabei zwar, den verlinkten Wikipedia-Artikel bis zu Ende zu lesen, das aber stört ihn nicht, denn nachdem er darauf hingewiesen wurde, gibt er sich schon zu erkennen: Genau weil es ein antiisraelisches Symbol sei, trage er es.
Nachdem er sich schon als „legitimer Israelkritiker” – und unter „Freunden” muß sowas ja möglich sein, zu erkennen gegeben hat, fällt die nächste Hürde: Er ist nicht nur ein Kritiker, sondern er haßt Israel. Nicht die Politiker, nicht die Entscheidungen, nicht spezielle Gruppen, sondern einfach das ganze Land. Langsam wird es schwierig, nicht mehr als Antisemit zu gelten.
Deswegen geht es jetzt auch in eine andere Richtung: Daß man aus juristischen Gründen ja die NSDAP nicht mit einer Terrororganisation in Verbindung bringen könne.
Und als selbst das widerlegt wird durch den einfachen Hinweis auf die Zeit vor 1933 behilft man sich als legitimer Israelkritiker eben darauf, daß das alles ja ein „rein deutsches Phänomen” sei und somit ja per se irrelevant.
17. Mai, 2010

Ding Dong!
Es gibt Wochenenden und Wochenenden. Dieses war eines der letzteren. Wenn ich so schamlos bei „Casino Royale” klaue, dann wissen Eingeweihte natürlich längst, was Sache ist: Mir fällt am Montagmorgen kein politischer Aufsatz und keine lustige oder brutale Geschichte ein, die ich verbloggen könnte; somit beschränke ich mich auf eine simple Beschreibung meiner Wochenendhighlights.
Am Freitag nachmittag trudelt der Kundenauftrag ein, so daß ich den Arbeitstag recht zügig und mit einer guten Portion Glücksgefühl beenden kann. Um die gute Laune noch etwas zu steigern, gehe ich schnell zum Sport, treffe da auf die Maastrix und sehe ihm beim Erreichen eines Ruder-Highscores zu.
Nach ausgiebiger Körperpflege schaue ich schnell bei Agenturangrillen des 13.Stocks vorbei, eigentlich nur, um mit @infinsternis ein Bier zu trinken, treffe dafür aber auch gleich ein paar andere Twitterer, stelle fest, daß die Kurzarmhemdträgerdichte sehr gering ist, lasse die Axt im Wagen und fahre los, als ich beginne zu frieren. Ein zugegebenermaßen etwas unwürdiger Auftritt, aber manchmal, wie eine Exmitbewohnerin von mir zu sagen pflegt, ist das eben so im Leben.
Im Wohnzimmer sitzen die aktuelle Mitbewohnerin sowie meine Schwester. Sie trinken Gin Tonic und / oder Bier, wogegen ja zunächst einmal überhaupt nichts einzuwenden ist. Ich bin äußerst geneigt, mich dieser Runde für den Rest des Abends anzuschließen, erhalte aber einen Anruf, daß meine Anwesenheit auf der Reeperbahn unbedingt erforderlich sei und ergebe mich in mein Schicksal. Die Mädels wollen früh schlafen, selbst mein bester Dackelblick reicht nicht aus, sie zur Party zu motivieren.
Einige Stunden später. Leicht bierselig wackele ich nach Hause, gucke kurz auf den Heuer-Carrera-Chronographen und stelle fest, daß es 5 Uhr ist. „Jetzt nur keinen Lärm machen,” brülle ich mir selbst laut zu, während ich die Tür aufschließe, vorsichtig darauf bedacht, den Schlüssel nicht mit dem Hesburger zu verwechseln, der in der anderen Hand an sich gut verstaut ist.
Ich komme ins Wohnzimmer, wundere mich noch, wie gut und schnell sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt zu haben scheinen, bis mir endlich klar wird, daß hier tatsächlich noch Licht brennt. Weinselig gucken mich Mitbewohnerin und Schwester an, stellen mir ein Astra vor die Nase und kaum drei Stunden später liege ich auch schon im Bett.
14. Mai, 2010
Posted by germanpsycho under
Politik [20] Comments
Dankenswerterweise brauchte ich dazu gar nichts zu schreiben. Fand ich doch das hier:
Achse des Guten: Theorie des Gutmenschen.
11. Mai, 2010

Das Büro von außen. Kurz darauf.
Aus dem Nachbarbüro höre ich nur noch Röcheln. Der Kollege beginnt seinen Urlaub anscheinend äußerst arbeitgeberfreundlich und wird krank. Das allein stört mich noch nicht. Unschöner wird es, wenn ich am Telefon gefragt werde, ob bei uns das Sterben begonnen habe und zunächst mit „woher wissen Sie…” antworten will.
Ganz blöde wird es aber, wenn ich mich allergiebedingt mit einem „Haaaatschieeeeeee…. GP hier” melde, dann aus dem Nachbarbüro das Keuchen und Röcheln herüberdringt und sich der Anrufer endgültig fragt, ob diese Viren eventuell doch durch die Telefonleitung kommen könnten.
Übrigens höre ich, während ich diese Zeilen schreibe, ein lautes Husten aus dem Großraumbüro hinter mir. Es wird vollends bizarr. Vermutlich werde ich gleich den Song „Don’t Fear The Reaper” von Blüe Öyster Cult hören, während meine Kollegen nach und nach – und in Zeitlupe – umfallen, Blut kotzen, sich die Haut von den Rippen kratzen, in dem verzweifelten Versuch, irgendwie Luft in die Lunge zu bekommen, und dann wird die Tür aufgehen und Johnny Cash im Ledermantel wird hereintreten und sagen:
„When The Man Comes Around”.
Ich glaube, ich sollte keine Drogen am Arbeitsplatz nehmen.
10. Mai, 2010

Mehr Burgerrechte!
Nun war also die Wahlbeteiligung in NRW gering. Und überall wundern sich die Herren Volksvertreter nun, warum das denn so sei. Eine CDU fragt sich allen Ernstes, warum sie so wenig Stimmen bekam. Eine FDP ist traurig, daß sie nicht zulegen konnte. Einzig die Grünen konnten zulegen, was vermutlich daran liegt, daß sie gerade nirgends in Regierungsverantwortung stehen.
Liebe Politiker: Wenn Sie abgehoben in Ihren Parlamenten sitzen, keine Ahnung mehr von den Sorgen derjenigen haben, die Sie bezahlen; wenn Sie sich in Krisenzeiten die Bezüge erhöhen, wenn Sie alle nach einer gewonnenen Wahl als erste Amtshandlung neue Pöstchen schaffen, wenn Sie die notwendigen Reformen zerreden und als allerletztes an Ihre eigenen Bürger denken, dann wundern Sie sich bitte nicht darüber, daß man Sie nicht mehr wählen will!
Da reden die Politiker doch tatsächlich von geringeren Steuereinnahmen (Steuerschätzung). Und begründen damit, daß man uns weiterhin zu viel Geld wegnehmen dürfe. Und nicht einmal die Begründung ist wahr: Der Bund nimmt MEHR Steuern ein als im Jahr zuvor, mehr als jemals zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Bei der Verschuldung ist es dafür umgekehrt: Die Neuverschuldung sinke, freut man sich, als ob das ein Erfolg sei. Denn de facto heißt das, daß weiterhin mehr Schulden gemacht werden als im Jahr zuvor.
Und dann sprechen die Parteien vom Sparen. Bei allen Bürgern – aber natürlich nicht bei den Abgeordneten. Nicht nur, daß die Bezüge ständig stiegen (das tun sie sogar relativ moderat), nein, das ist ja auch gar nicht nötig: Viel mehr Geld verdient der Abgeordnete doch durch seine (steuerfreien) Zusatzleistungen.
Schwarz/gelb war im Bund angetreten, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Sparen wollte man. Steuerentlastungen bringen. Und das halte ich auch weiterhin für ein äußerst sinnvolles Ziel, wenn ich mir ansehe, was a) der Arbeitgeber für mich bezahlen muß, b) ich davon brutto erhalte und c) wieviel ich letztlich netto noch übrig habe – und das Geld muß ich ja nochmal versteuern, indem ich Mehrwertsteuer zahle, Abgaben auf Geldanlagen und dann zum dritten Mal, wenn ich etwas vererben möchte.
Und was hat Schwarz/gelb erreicht? Mehr Pöstchen, eine Minikorrektur bei der Mehrwertsteuerberechnung für Hotels, höhere Ausgaben für Staatswirtschaft, höhere Ausgaben für Subventionen. Ja verdammt: Was glauben die Politiker denn, wie bescheuert wir sind? Wenn ich meinen Kunden etwas verspreche, es aber nicht halte, dafür aber teurer bin als vereinbart, dann wird dieser Kunde sich einen neuen Auftragnehmer suchen.
Nur daß für einen Liberalen leider die einzige Konkurrenz das Nichtwählen ist.
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