Nach dem deutschen Reinheitsgebot wird hier gebraut, und die Biere tragen alle den ursprünglichen deutschen Namen: Hefeweizen (hay-fee-why-tsen) wird hier gebraut, Märzen, Pilsener, Schwarzbier, Export und ab und an entsteht hier auch ein Alt oder Kölsch.

Die Gordon-Biersch-Brauerei liegt an der Ostküste San Franciscos, direkt neben dem Google-Gebäude (sollte Umsatz garantieren). Blick aufs Wasser. Wäre sicher schön gewesen, wenn es nicht geregnet hätte und der Nebel die Sicht auf vielleicht 100 Meter beschränkt hätte. Aber wir waren ja nicht wegen der Bay Bridge oder dem Ozean da, sondern wegen des Bieres.

So stehen vor uns auf einmal 6 kleine Shotgläser auf einer Papierunterlage, die das jeweilige Getränk kurz beschreibt – zusammen mit der lautmalerischen Benamsung für Englischsprachige.

Wissen Sie, ich bin ja durch den Blindtest vorsichtig geworden. Es kann also durchaus sein, daß das Ambiente, die Farbe, die Tatsache, daß ich im Urlaub war, die Gesellschaft, was weiß ich dazu beigetragen haben, den Geschmack zu beeinflussen. Aber ich war äußerst angetan, zumindest von den Sorten Pilsener, Export und Schwarzbier. Hay-fee-why-tsen mochte ich noch nie und das Märzen ist mir zu malzig.

Jedenfalls war ich überrascht davon, sehr typisch deutsche Biere in San Francisco gefunden zu haben.

(Bilder folgen)